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Unsere Pädagogik

1. Unsere Pädagogik

Die Bildung und Erziehung der uns anvertrauten Kinder nimmt in unserer Arbeit einen hohen Stellenwert ein. Ziel unseres pädagogischen Handelns ist es, jedes Kind bei der Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen. Es ist wichtig für uns, jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu verstehen, herauszufordern und zu begleiten.

Grundlage für unsere Arbeit sind die Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein.

Unsere Aufgabe ist es, folgende Kompetenzen der Kinder zu unterstützen:

- Selbstkompetenz

- Sozialkompetenz

- Sachkompetenz

- Lernmethodische Kompetenz

Diese Kompetenzen erwerben die Kinder nicht isoliert voneinander, sondern bedingen sich gegenseitig.

1.1 Selbstkompetenz

Die Selbstkompetenz stärken wir, indem wir ein verlässliches, liebevolles, feinfühliges Verhältnis zu den Kindern aufbauen. Wir achten die Eigenständigkeit der Kinder und beteiligen sie angemessen an Entscheidungen. Durch genaues Beobachten vermeiden wir eine Über- oder Unterforderung der Kinder. Unser Ziel ist es, dass die Kinder es schaffen, belastende Situationen zu bewältigen, um dann positiv an neue Aufgaben herangehen zu können.

1.2 Sozialkompetenz

Die Sozialkompetenz erwerben Kinder in einer Gemeinschaft. Im Kindergarten ist es ihnen möglich, im gemeinsamen Spiel und in den verschiedensten Aktivitäten gemeinsam Aufgaben zu bewältigen. Die Kinder lernen, sich in andere einzufühlen, mit anderen zu kooperieren, sich gegenseitig zu helfen, Verantwortung für eine gemeinsame Sache zu übernehmen. Wir unterstützen die Kinder darin, ihre Interessen auszudrücken und anderen zuzuhören. Ein achtungsvoller und ehrlicher Umgang miteinander ist uns sehr wichtig.

Durch gut überlegte Gruppenzusammensetzungen versuchen wir die Kinder zu unterstützen, Freundschaften zu entwickeln, die eventuell auch in den ersten Schuljahren weiterhin bestehen bleiben. Die Kinder lernen Regeln aufzustellen und sich an Regeln zu halten; so gelingt es ihnen, sich leichter in der Einrichtung zu orientieren. Durch  verschiedenste pädagogische Methoden, wie z.B. Rollenspiele, Bildbetrachtungen, Gespräche, begleiten wir die Kinder auf dem Weg, gemeinschaftsfähige  Persönlichkeiten zu werden.

1.3 Sachkompetenz

Wir geben den Kindern in unserer Einrichtung vielfältige Anregungen zur Beschäftigung mit unterschiedlichen Sachthemen in allen Bildungsbereichen. Wir bearbeiten mit den Kindern Sachthemen aus ihrem Lebensumfeld. Gemeinsam suchen wir Antworten auf Wieso-Weshalb-Warum-Fragen. Die Kinder setzen sich in Alltagssituationen und bei den Beschäftigungen, wie z.B. bei Gesprächen, beim  Basteln, beim Sport oder in der Natur, mit dem aktuellen Projektthema auseinander. So sammeln die Kinder in den unterschiedlichsten Bereichen neue kognitive und motorische Fertigkeiten. Mit Hilfe von Bildmaterialien zeigen die Kinder ihr erlerntes Wissen und Können es auch so im Laufe des Projektes wiederholen.

1.4 Lernmethodische Kompetenz

Lernmethodische Kompetenz aufzubauen bedeutet für Kinder, das Lernen zu lernen und sich die eigenen Lern- und Bildungsprozesse bewusst zu machen. Wir beobachten die Kinder in  Alltagssituationen und motivieren sie, auf ihre Fragen Antworten zu finden und andere Kinder mit einzubeziehen. Da Lösungswege sehr unterschiedlich sein können, regen wir die Kinder an, ihren Weg zu finden und Hilfsmittel zur Lösungsfindung zu nutzen. Ein positives Ergebnis ist uns sehr wichtig, wir ermuntern die Kinder, Ängste zu überwinden und mit Anstrengungsbereitschaft  das Ziel zu verfolgen. So gelingt es den Kindern, Lernen als etwas Positives zu erleben und wissbegierig an neue Herausforderungen heranzugehen.

1.5  Freispiel

Uns ist es wichtig, unseren Tagesablauf so zu gestalten, dass Angebots-  und Freispielzeit in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Beim Freispiel werden die genannten Kompetenzen besonders gut entwickelt. In dieser Zeit bekommen die Kinder den Eindruck, aus dem eigenen Antrieb heraus wirksam zu sein. Sie sind mit ihrer Aufmerksamkeit da, wo ihr Lerninteresse liegt und bringen nach ihrem Tempo und ihrem Erkenntnisstand ihre Entwicklung voran.

Besonders wichtig ist es für uns, diese Zeit zu nutzen, die Kinder zu beobachten. So können wir Förderschwerpunkte und Neigungen feststellen.